Ankündigungen:

Das Dialogbuch mit Bischof Hermann Glettler

Rezensiert und besprochen u. a. in

Warum dieses Buch entstanden ist

Begegnet sind wir uns 2010 in Graz. Hermann Glettler leitete damals den Pfarrverband St. Andrä-Karlau im Bezirk Gries, ich war Imam eines Moscheevereins in der Nähe des Hauptbahnhofs. Wir arbeiteten wenige Straßen voneinander entfernt, beide mit seelsorglicher Verantwortung, beide unter kritischer Beobachtung – von der eigenen Glaubensgemeinschaft ebenso wie von einer skeptischen Öffentlichkeit. Es hätte nicht viel gebraucht, damit aus uns Gegenspieler geworden wären. Geworden sind wir Freunde.

Fünfzehn Jahre später haben wir dieses Gespräch aufgeschrieben. Nicht, weil sich die Lage entspannt hätte – im Gegenteil. Das Buch entstand in Jahren, die von Hassrede, von Angriffen auf Unterkünfte und von Terror geprägt waren. Viele Menschen erleben das als Ohnmacht. Uns beiden ging es darum, dieser Ohnmacht etwas entgegenzuhalten: die Erfahrung, dass Begegnung möglich ist – und dass sie etwas verändert.

Ein Schönwetterbuch ist dabei nicht herausgekommen. Wir sprechen über die Gewaltpotenziale, die in beiden Religionen angelegt sind, über salafistische Strömungen, über die Zumutungen des Zusammenlebens und über Demütigungserfahrungen von Musliminnen und Muslimen in Europa. Fünf Kapitel, jeweils mit Handlungsimpulsen am Ende – weil uns Nachdenken allein zu wenig ist.

Wenn Sie das Buch in Ihrer Einrichtung vorstellen möchten, als Lesung, als Gespräch oder im Rahmen einer Fortbildung, schreiben Sie mir gern.

Einen Ausweg gibt es nur, wenn wir versuchen, in jedem einen Menschen zu sehen.
Abualwafa Mohammed
Jahresempfang der Deutschen Bischofskonferenz, Frankfurt, März 2026
Fruchtbare Dialoge gelingen nur, wenn wir uns selbst verletzlich machen.
Hermann Glettler
Jahresempfang der Deutschen Bischofskonferenz, Frankfurt, März 2026

Fotokredit: Manfred Weis

 

Nicht den Hass, die Liebe wählen


Ein Bischof und ein Imam über Spuren der Hoffnung in einer verwundeten Gesellschaft

Unsere Gesellschaft wird zunehmend härter – menschliche Begegnungen weichen Ausgrenzungen, und soziale, religiöse und milieubedingte Konflikte nehmen zu. Das Miteinander der Religionen war selten so angespannt wie heute. Während einige Hetze und Gewalt verbreiten, verschließen andere die Augen vor realen Problemen.

Echter Dialog – eine Überlebensfrage

Abualwafa Mohammed, Sohn eines ägyptischen Sufi-Meisters, Hochschullehrer und Religionspädagoge in Wien, sowie Bischof Hermann Glettler aus Innsbruck wurden selbst schon angefeindet und wissen, welchen Schaden Hass anrichten kann. Dennoch setzen sie sich für Dialog und Begegnung ein. Ihre Freundschaft wirkt inspirierend. Gemeinsam teilen sie öffentlich ihre Erfahrungen und zeigen, wie es gelingen kann, statt Hass die Liebe zu wählen. Ein Buch, das zu echter Menschlichkeit anstiftet.

 

 

Link zum Herder Verlag: https://www.herder.de/religion-spiritualitaet/shop/p3/90148-nicht-den-hass-die-liebe-waehlen-klappenbroschur/

 

Leseprobe: https://media.herder.de/leseprobe/978-3-451-60147-7/index.html 

Pressestimmen

Berichte, Rezensionen und Nachberichte zum Buch und zu den Veranstaltungen – von österreichischen und deutschen Redaktionen.

Rezensiert und besprochen u. a. in
Die zwei Geistlichen plädieren „für eine plurale Gesellschaft, in der nicht das gegenseitige Misstrauen, sondern die Menschlichkeit das letzte Wort hat".
Till Schönwälder, Die Furche↗

2026

Kurier1. März 2026

Ein interreligiöses Gespräch unter Freunden↗

Porträt unseres Dialogs: wie aus zwei Seelsorgern Freunde wurden und was Christentum und Islam einander zu sagen haben.

Vatican News28. März 2026

Bischöfe empfangen muslimische Gläubige↗

Bericht über den Jahresempfang der Deutschen Bischofskonferenz, bei dem wir den inhaltlichen Schwerpunkt gestaltet haben.

Deutsche Bischofskonferenz27. März 2026

Jahresempfang im christlich-islamischen Dialog↗

Offizieller Nachbericht zum siebten Jahresempfang in Frankfurt am Main mit rund 120 Gästen.

katholisch.deMärz 2026

Bischöfe empfangen Musliminnen und Muslime – Frieden im Fokus↗

Ausführliche Darstellung des Abends und der zentralen Aussagen zum Miteinander der Religionen.

Bistum AugsburgMärz 2026

Dem Frieden Raum geben↗

Bebilderter Nachbericht mit den Grußworten von Bischof Bertram Meier und unserem Gespräch.

DOMRADIOMärz 2026

Frieden im Fokus↗

Kölner Berichterstattung über den Appell zu Solidarität gegen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit.

KathpressMärz 2026

Bischof Glettler beim Islam-Dialog der Bischofskonferenz↗

Österreichische Agenturmeldung zum Frankfurter Empfang.

2025

IRP Freiburg6. August 2025

„Überzeugendes Plädoyer für Gewaltprävention, Verständigung, interreligiösen Dialog und Integration“↗

Rezension von Josef Gottschlich für das Institut für Religionspädagogik der Erzdiözese Freiburg: Das Buch trete für eine konstruktive Konfliktkultur statt Abschottung ein, betone die Bedeutung hybrider Identitäten für den Dialog und fordere Hassprävention besonders bei Jugendlichen.

Die Furche16. Juli 2025

Neues Buch: Bischof und Imam wider das Misstrauen↗

Besprechung des Dialogbuchs von Bischof Hermann Glettler und Imam Abualwafa Mohammed gegen Misstrauen und Hass.

religion.ORF.at16. Mai 2025

Bischof und Imam dokumentieren Freundschaft↗

Vorstellung des Buches im Religionsressort des ORF, mit den Leitfragen der fünf Kapitel.

Die Tagespost27. Mai 2025

Hermann Glettler: „Hass frisst Hirn“↗

Bericht über die Wiener Buchpräsentation in der Buchhandlung Herder.

katholisch.at27. Mai 2025

Bischof und Imam für Begegnung statt Hass↗

Ausführlicher Bericht über den Wiener Abend, bei dem auch die früheren IGGÖ-Präsidenten Fuat Sanac und Ibrahim Olgun zu Gast waren.

Sonntagsblatt Steiermark27. Mai 2025

Bewusst die Liebe wählen↗

Besprechung entlang der Kapitel, nach der Präsentation im Grazer Minoritensaal.

tirol.ORF.at24. Mai 2025

Tirols Kirchen öffneten zur „Langen Nacht“↗

Nachbericht zur Langen Nacht der Kirchen mit unserer Lesung im Innsbrucker Bischofshaus.

Kathpress14. Mai 2025

Ein Buch über Hoffnung↗

Erste Agenturmeldung zum Erscheinen, von zahlreichen Medien übernommen.

Der Standard7. April 2025

Innsbrucker Bischof Glettler: „Hoffnung ist wichtiger als irgendwelche Spekulationen“↗

Interview mit Bischof Hermann Glettler, in dem auch unser gemeinsames Dialogbuch zur Sprache kommt.